Aphorismen

 

Aphorismen von Peter Peters

 

 

Das Chaos ist die Heimat der Sinnlichkeit.

 

Die Sprache ist nicht ein Spiegel der Schöpfung, sie ist die Schöpfung noch einmal. Sie ist das Unerschöpfliche, womit wir auf die Schöpfung antworten.

 

Es ist nicht alles Gold, was Morgenstund im Mund hat.

 

Man muß das Glück schmieden, solange es noch keine Scherben bringt.

 

Wer anderen eine Grube gräbt, braucht eine Leiter, damit er wieder heraus kommt.

 

Manch einem ist sein Schäfchen dort, wo er es hinbringen wollte, vertrocknet.

 

Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung. Er ist der Gipfel.

 

Ein „Schlüssel-Erlebnis“ muß nicht bedeuten, dass eine Tür sich öffnet. Es kann sich auch eine schließen.

 

Mag sein, dass der Mensch das Maß aller Dinge ist. Wie aber, wenn das Maß voll ist?

 

Beziehungsprobleme: Eh ich mich fallen lasse...., laß ich lieber dich fallen.

 

Stein der Weisen, falle mir bitte vom Herzen!

 

Vier literarische Tugenden: die lyrische Einfühlsamkeit, die didaktische Anpassung, die epische Geduld und die dramatische Aufrichtigkeit.

 

Lebensgefühl: Beeil dich, sonst gibt das wieder so eine Hetze!

 

Hunde,  die bellen, beißen nicht gleichzeitig, sondern erst danach.

 

Er sah fern, verkam und versiegte.

 

 

RÄTSELFRAGE

 

Das bissigste Tier der Welt

kann sich jahrelang festbeißen

und den größten Held

in kleine Stücke reißen.

 

O, wie das schmerzt und zieht,

diese Narben und Wunden,

die kaum einer sieht,

verborgen und verbunden.

 

Hast du es noch nicht erraten,

gerochen den Braten?

Hat es dich noch nie gebissen, -

das Gewissen?

 

 

 

 

 


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